Filmabend: Ein Brief, der bewegt

sar. Einen guten Film mit Freunden zu sehen ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Jeder kann das zu Hause tun. DVD rein, Bildschirm an und los gehts. Wie oft das wohl passiert? Würde mich noch interessieren. Aber auf jeden Fall ist für mich klar: ich seh mir gern einen guten Film an. Und wenn andere mitschauen, noch besser. Am spannendsten wird es, wenn der Film auch nach dem „Ende“ noch zu denken und zu reden gibt.

Mehr als einen Film sehen und wieder nach Hause gehen

– das gehört zu den Wünschen des Vorbereitungsteams, das den ersten Kinoabend im Rahmen der schon bekannten Lernabende organisiert. Mit dabei sind fünf junge Erwachsene, die das Lehrteam (Samuel Rath, Moritz Rusterholz) tatkräftig verstärken. Ein Abend, der vieles bietet, das man vom Kinobesuch kennt. Popcorn, Getränke, eine Vorschau auf den „Demnächst-Film“. Natürlich auch bequeme Sitze und die knisternde Spannung auf den Film.

Das etwas andere Kino

Ist das Publikum dann im noch jungen Wochenende eingetrudelt, wäre es allzu vorhersehbar, wenn es hiesse: „Licht aus“ und „Film ab“. Eine kleine Überraschung muss sein. Was genau wird noch nicht verraten. Aber sicher ist: es hat mit den frischen Ideen zu tun, die in der Vorbereitungsrunde zusammenkamen. Und es wird den Film nicht schlechter machen, versprochen. Eher die Aufmerksamkeit fokussierter.

Worums im Film geht

Maggy Fuller interessiert sich eigentlich nur für ihre Rockband und kaum für ihre schulischen Leistungen. Das ist zumindest die Wahrnehmung ihrer Mutter. Grund für die ständigen Streitereien zwischen den beiden. Als sie eines Tages einen geheimnisvollen Brief erhält, beginnt eine spannende Suche nach dem anonymen Schreiber. Der scheint Maggy gut zu kennen, ist aber allen unbekannt, die Maggy auf ihrer Rückwärtssuche um Auskunft bittet. Doch die Sache lässt ihr keine Ruhe und schliesslich führen die Spuren in ein Altersheim. Damit ist die Spannung aber nicht zu Ende. Eine aussergewöhnliche Freundschaft entsteht und bringt so einiges in Bewegung.

Talk, talk, talk

Die Filmstory passt in die aktuelle thematische Serie „Berufung“, die seit November 2018 immer wieder in Predigten auftaucht. In einer erholsamen Pause können sich die Augen wieder an die Beleuchtung gewöhnen und der Durst gelöscht werden, bis ein lockerer Talk den Film noch einmal zum Thema macht. Mitdiskutieren ist natürlich erlaubt. Und wer weiss, vielleicht geht der Wunsch ja in Erfüllung, dass du einige gute Anstösse in Richtung „meine eigene Berufung fürs Leben“ mit nach Hause nimmst. Auch das wäre spannend zu erfahren…

Flyer zum Herunterladen

Samuel Rath

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